Claude Workshop: In einem Tag von der Idee zur Use-Case-Matrix
Ein Claude Workshop mit Benjamin Barnack bringt die richtigen Personen an einen Tisch und erarbeitet, wo Claude in Ihrem Unternehmen Zeit spart, was zuerst umgesetzt wird und wer sich darum kümmert. Als Management-Workshop, Abteilungs-Workshop oder Hands-on-Workshop, vor Ort oder remote.
Wann ein Claude Workshop das richtige Format ist
Ein Workshop lohnt sich, wenn in Ihrem Unternehmen noch nicht klar ist, wo Claude eingesetzt werden soll. Typische Ausgangslagen: Die Geschäftsführung will KI angehen, aber die Meinungen im Führungskreis gehen auseinander. Eine Abteilung hat viele Ideen, aber keine Priorität. Oder mehrere Mitarbeiter probieren Claude für sich aus, ohne dass daraus eine gemeinsame Arbeitsweise entsteht.
In solchen Situationen hilft keine weitere Schulung und kein weiterer Vortrag. Es braucht einen Tag, an dem die Beteiligten mit einem erfahrenen Moderator ihre Prozesse durchgehen, Anwendungsfälle bewerten und Entscheidungen treffen. Genau das leistet ein Claude Workshop. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste, erste funktionierende Beispiele und ein Plan, der am nächsten Tag beginnt.
Benjamin Barnack moderiert und führt alle Workshops selbst. Er bringt die Erfahrung aus zwei eigenen Unternehmen mit, in denen Claude, Claude Code und Automatisierung täglich im Einsatz sind, und die Perspektive eines Unternehmers, der weiß, wie Entscheidungen im Mittelstand fallen.
Drei Workshop-Typen mit unterschiedlichem Ziel
Teilnehmerkreis, Fragestellung und Ergebnis unterscheiden sich deutlich. Wir empfehlen im Vorgespräch, welcher Typ zu Ihrer Situation passt.
Management-Workshop: KI-Strategie und Use-Case-Priorisierung
Für Geschäftsführung und Führungskreis. Fragen: Wo steht das Unternehmen, welche Prozesse haben das größte Potenzial, welche Risiken gibt es, welche Regeln brauchen wir? Ergebnis: Use-Case-Matrix, Leitplanken, Maßnahmenplan. Dauer: halber Tag.
Abteilungs-Workshop: Vertrieb, Service, Marketing, Verwaltung
Für ein Team und seine Leitung. Fragen: Welche Aufgaben kosten uns die meiste Zeit, welche davon kann Claude übernehmen oder beschleunigen, wie sieht der Ablauf danach aus? Ergebnis: drei bis fünf ausgearbeitete Use Cases mit ersten Prompts und Projects. Dauer: halber bis ganzer Tag.
Hands-on-Workshop: Prompting und Projects für alle
Für gemischte Gruppen aus mehreren Bereichen. Fragen: Wie arbeite ich konkret mit Claude, wie baue ich ein Project, wie sehen gute Prompts für meine Aufgaben aus? Ergebnis: jeder Teilnehmer geht mit eigenen, getesteten Prompts und mindestens einem Project nach Hause. Dauer: ganzer Tag.
Management-Workshop im Detail
Der Management-Workshop beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Wer nutzt heute welche KI-Werkzeuge, mit welchen Ergebnissen, mit welchen Regeln? Danach gehen wir die Kernprozesse des Unternehmens durch, vom Angebot über die Leistungserbringung bis zur Abrechnung, und markieren die Stellen, an denen Text, Dokumente oder Daten verarbeitet werden. Dort liegt in der Regel das Potenzial.
Die gefundenen Anwendungsfälle bewerten die Teilnehmer nach Nutzen, Aufwand und Risiko. Daraus entsteht die Use-Case-Matrix, die den Kern des Ergebnisses bildet. Ergänzt wird sie um Leitplanken: Welche Daten dürfen verarbeitet werden, welcher Plan wird genutzt, wer verantwortet die Einführung? Grundlagen dazu unter KI-Governance und DSGVO und KI. Rechtliche Fragen klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung, wir sorgen dafür, dass sie auf dem Tisch liegen.
Am Ende steht ein Maßnahmenplan mit den drei bis fünf Use Cases, die zuerst umgesetzt werden, den Verantwortlichen und einem realistischen Zeithorizont. Wer mit KI-Strategie im Mittelstand noch am Anfang steht, findet unter KI-Beratung Mittelstand eine Einordnung.
Abteilungs-Workshop im Detail
Im Abteilungs-Workshop wird es konkret. Ein Vertriebsteam bringt zum Beispiel Anfragen, Angebote und Nachfassmails mit. Ein Serviceteam bringt typische Kundenanliegen, Eskalationen und interne Wissensdokumente. Ein Marketingteam bringt Kampagnenbriefings, Zielgruppenbeschreibungen und Texte, die regelmäßig entstehen.
Wir gehen die Aufgaben des Teams durch, wählen die aus, bei denen Claude am meisten Zeit spart, und bauen sie direkt im Workshop: als Prompt, als Claude Project mit den Vorlagen des Teams oder als Skizze für eine spätere Automatisierung. Die Teilnehmer testen die Ergebnisse an echten Fällen und verbessern sie gemeinsam. Eine Sammlung typischer Anwendungsfälle nach Bereichen finden Sie im Artikel 25 Claude Use Cases für KMU.
Das Ergebnis sind drei bis fünf Use Cases, die am nächsten Tag genutzt werden können, plus eine Liste der Themen, die eine Schulung oder eine Automatisierung erfordern. Für Serviceteams bringt Benjamin Barnack zusätzlich die Erfahrung aus dem Aufbau eines Customer-Service-Dienstleisters mit mehreren hundert Mitarbeitenden ein.
Hands-on-Workshop im Detail
Der Hands-on-Workshop richtet sich an alle, die Claude selbst nutzen sollen, unabhängig von der Abteilung. Nach einer kurzen Einführung arbeiten die Teilnehmer den größten Teil des Tages an ihren eigenen Aufgaben. Wir üben den Aufbau guter Prompts, das Arbeiten mit Dokumenten und den Aufbau eines Projects mit eigenen Anweisungen und Vorlagen.
Der Unterschied zur Claude Schulung liegt im Anteil des Erarbeitens: Im Hands-on-Workshop entwickeln die Teilnehmer ihre Anwendungsfälle selbst und entscheiden, was sie danach weiterverfolgen. In der Schulung ist der Lehrplan vorgegeben und das Ziel ist ein einheitlicher Kompetenzstand. Praktische Grundlagen zum Prompten liefert der Artikel Claude richtig prompten, das Lexikon erklärt Few-Shot-Prompting und den System-Prompt.
Ablauf eines Claude Workshops
Vorgespräch
Etwa 30 Minuten per Videokonferenz. Wir klären Ziel, Teilnehmerkreis, Workshop-Typ und Termin. Sie erhalten danach eine kurze Liste, was wir von Ihnen brauchen.
Vorbereitung
Wir bitten Sie um eine Beschreibung der relevanten Bereiche und Prozesse, um Beispiel-Dokumente aus dem Alltag (Angebote, Anfragen, Berichte, Vorlagen), um eine Teilnehmerliste mit Rollen und, beim Hands-on-Workshop, um eingerichtete Claude-Zugänge. Auf dieser Basis bereitet Benjamin Barnack Beispiele vor, die zu Ihrem Unternehmen passen.
Workshop-Tag
Ein halber Tag umfasst etwa vier Stunden, ein ganzer Tag sechs bis sieben Stunden mit Pausen. Der Anteil an Moderation, Diskussion und praktischer Arbeit hängt vom Typ ab. In allen Fällen wird im Workshop gearbeitet, nicht präsentiert.
Dokumentation
Innerhalb weniger Tage nach dem Workshop erhalten Sie die Use-Case-Matrix, die erarbeiteten Prompts und Projektanweisungen, den Maßnahmenplan und eine Zusammenfassung der Diskussion. In den größeren Paketen folgt eine Umsetzungsbegleitung, in der wir die ersten Wochen mit Ihnen durchgehen.
Teilnehmerzahl, Dauer und Ort
Für den Management-Workshop empfehlen wir vier bis acht Teilnehmer, für Abteilungs- und Hands-on-Workshops sechs bis zwölf. Größere Gruppen sind möglich, dann sinkt der Anteil an Einzelarbeit. Ein Workshop dauert einen halben oder einen ganzen Tag; bei umfangreichen Vorhaben teilen wir auf zwei Termine auf.
Vor Ort in Ihrem Unternehmen ist der Workshop meist intensiver, weil Rückfragen und Beispiele direkt aus dem Umfeld kommen. Remote per Videokonferenz funktioniert gut für Management-Workshops und verteilte Teams. Benjamin Barnack ist in Hamburg ansässig und arbeitet mit Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Workshop oder Schulung: Was Sie zuerst brauchen
Die Faustregel ist einfach. Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie mit Claude tun wollen, brauchen Sie einen Workshop. Wenn Sie wissen, was Sie tun wollen, und Ihre Mitarbeiter es können sollen, brauchen Sie eine Schulung. Ein Workshop erarbeitet, eine Schulung befähigt.
In der Praxis folgt auf einen Management-Workshop häufig eine Schulung für die Teams, die die priorisierten Use Cases umsetzen. Im Paket Claude Transformation ist genau diese Abfolge angelegt. Für Unternehmen, die gleich mit mehreren Werkzeugen und Rollen arbeiten, ist die KI-Schulung für Unternehmen die passende Ergänzung. Wie ein Einstieg insgesamt aussehen kann, beschreibt der Artikel Claude im Unternehmen einsetzen.
Pakete, in denen ein Claude Workshop enthalten ist
Ein Workshop ist Bestandteil der Pakete M, L und XL. Der Unterschied liegt im Umfang der Vorbereitung, der Anzahl der Bereiche und der Begleitung danach. Alle Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
1.500 € netto, 5 Stunden
Ein Abteilungs-Workshop für ein Team plus Umsetzung der wichtigsten Use Cases. Für Unternehmen, die mit einem Bereich beginnen.
2.500 € netto, 10 Stunden
Management- oder Abteilungs-Workshop, anschließend Schulung und Prompt-Bibliothek für die beteiligten Teams. Empfohlen für die meisten KMU.
5.000 € netto, 20 Stunden
Management-Workshop, Use-Case-Matrix über mehrere Bereiche, Mitarbeiter-Workshops und Umsetzungsbegleitung. Für die systematische Einführung.
Leistungen rund um den Claude Workshop
Häufige Fragen zum Claude Workshop
Wie unterscheidet sich ein Claude Workshop von einer Claude Schulung?
Im Workshop erarbeiten die Teilnehmer etwas: welche Anwendungsfälle sich lohnen, wie eine Abteilung Claude einsetzen sollte, welche Maßnahmen als Nächstes anstehen. In der Schulung werden Mitarbeiter befähigt, Claude selbstständig zu nutzen. Häufig folgt auf einen Workshop eine Schulung für die Teams, die die priorisierten Use Cases umsetzen. Details unter Claude Schulung.
Wer sollte am Management-Workshop teilnehmen?
Geschäftsführung, Bereichs- oder Abteilungsleitungen und, wenn vorhanden, die Person, die IT oder Datenschutz verantwortet. Wichtig ist, dass die Runde Entscheidungen treffen kann. Erfahrungsgemäß sind vier bis acht Personen ideal, damit alle Bereiche vertreten sind und trotzdem jeder zu Wort kommt.
Was müssen wir vor dem Workshop vorbereiten?
Wir bitten Sie um eine kurze Beschreibung der Bereiche und Prozesse, um die es gehen soll, um typische Dokumente oder Beispiele aus dem Alltag und um eine Liste der Teilnehmer mit ihren Rollen. Für den Hands-on-Workshop brauchen die Teilnehmer außerdem eigene Claude-Zugänge. Alles Weitere klären wir in einem Vorgespräch von etwa 30 Minuten.
Kann der Workshop als Seminar für mehrere Unternehmen stattfinden?
Unser Schwerpunkt sind Inhouse-Workshops, weil die Ergebnisse dann auf Ihre Prozesse und Ihre Daten zugeschnitten sind. Offene Seminare mit Teilnehmern aus verschiedenen Unternehmen bieten wir nur in Ausnahmefällen an, etwa im Rahmen von Verbänden oder Branchenveranstaltungen. Fragen Sie gerne an.
Wie lange dauert ein Claude Workshop?
Ein Management-Workshop dauert in der Regel einen halben Tag, ein Abteilungs-Workshop einen halben bis ganzen Tag, ein Hands-on-Workshop einen ganzen Tag. Bei größeren Vorhaben verteilen wir die Arbeit auf zwei Termine, zwischen denen die Teilnehmer erste Ergebnisse im Alltag testen.
Was bekommen wir am Ende des Workshops in der Hand?
Je nach Typ eine Use-Case-Matrix mit Bewertung nach Nutzen und Aufwand, erste funktionierende Prompts und Claude Projects, einen Maßnahmenplan mit Verantwortlichen und Zeithorizont sowie eine kurze schriftliche Zusammenfassung. Alle Ergebnisse gehören Ihnen und werden so dokumentiert, dass Sie ohne uns weiterarbeiten können.